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Sanierung und energetische Ertüchtigung Finanzamt Überlingen

Bild: Gesamtansicht

Bild: Blick von Gebäude 28 auf Gebäude 26

Bild: Atrium Gebäude 28

Bild: Treppenhaus Gebäude 26

Bild: Flur Gebäude 26

Fotos: Korherr Photovisions, Trossingen-Schura

  

Beschreibung

Die Gebäude für das Finanzamt Überlingen in der Mühlenstraße 26 und 28 befinden sich im östlichen Bereich von Überlingen in unmittelbarer Nähe zum Bodensee. Auf dem Grundstück waren drei Gebäude platziert, sie wurden im Jahre 1964 für das Finanzamt und das Gesundheitsamt erstellt. Die Unterbringung des Finanzamtes Überlingen dehnte sich im Laufe der Jahre auf alle drei Gebäude und zusätzlich in der benachbarten Mühlenstraße 14 aus. Bis auf eine Betonsanierung Anfang der 90er Jahre war die Gebäudehülle noch im bauzeitlichen Zustand.

In drei Bauabschnitten wurden die Gebäude umstrukturiert, erweitert und das Finanzamt in zwei grundsanierten, energetisch optimierten Gebäuden untergebracht.

Der Eingangsbereich der beiden Häuser wurde neu gestaltet und barrierefreie Zugänge wurden geschaffen. Durch den Abbruch der ehemaligen Hausmeisterwohnung, Gebäude 30, konnte der bestehende Parkplatz erweitert und optimaler angelegt werden.

Gebäude 26      

Die ehemalige Nutzung als Gesundheitsamt zeigt sich in den breiten Fluren für Wartezonen. Ein wesentlicher Eingriff ist die Erweiterung um eine Achse und der Einbau eines durchgehenden Treppenhauses mit Aufzug. Die Aufstockung um ein Geschoss wurde als Holzkonstruktion mit Brettstapeldecke ausgeführt. Damit gewinnt das Gebäude seine städtebauliche Präsenz in der mittlerweile mehrgeschossigen Nachbarbebauung.

Gebäude 28

Das Gebäude 28 ist in der zeitgenössischen Architektursprache anspruchsvoll geplant und von gestalterischer Qualität. Das innen liegende Atrium mit den umlaufenden Erschließungsfluren erzeugt einen hochwertigen Innenraum. Diesen Charakter galt es zu erhalten. Im Zuge der energetischen Modernisierung wurden daher lediglich die Gebäudehülle und Fensterflächenanteile modifiziert. Die im Untergeschoss liegende Zentrale Informations- und Annahmestelle (ZIA) wurde auf die Straßenseite als eingeschobenes Gebäudeelement aus Holz verlegt.

 

Projektdaten  

Bauherr: Land Baden-Württemberg, vertreten durch den Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg

Projektsteuerung: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg

Entwurf, Planung, Bauleitung: mmp architekten, Uhldingen – Mühlhofen

Tragwerksplanung: Tragwerksplanung Hansen – Reinartz, Überlingen

Elektroplanung: Ingenieurbüro Franz Stadelhofer, Pfullendorf

HLS-Planung: Zimmermann und Becker GmbH, Stockach

Gesamtbaukosten: 7,55 Mio. €

Bauzeit: 10/2012 - 09/2017

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