Gemeinsam mit Susanne Dübon, Leiterin der Hauptstelle Portfoliomanagement bei der BImA, und dem aus Bonn angereisten BImA-Vorstandsmitglied Paul Johannes Fietz sowie dem Leiter BBBW, Klaus Max Rippel feierte Bürgermeister Martin Löffler den symbolischen Akt für das neue Quartier.
Wohnungsbau als regionaler Konjunkturmotor
Klaus Max Rippel sieht bei diesem Gemeinschaftsprojekt gleich mehrere positive Faktoren: „Der Bundesbau unterstützt dabei, die angespannte Lage am Wohnungsmarkt zu verbessern. Und besonders freut uns, dass wir bei dem Projekt als Arbeitgeber in der Region auftreten können, der noch Stellen zu besetzen hat und neue Aufträge für die Betriebe ausschreibt.“
Paul Johannes Fietz hob in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit mit der Stadt hervor: „Es ist uns als BImA wichtig, mit den Planungsämtern Hand in Hand zu arbeiten. Hier in Müllheim ist dies vorbildhaft gelungen.“ Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist ein wichtiges Ziel: „Da Wohnen zu den Grundbedürfnissen der Menschen gehört, muss es allen Bevölkerungsschichten möglich sein, zu bezahlbaren Preisen zu wohnen. Die BImA übernimmt hier eine gesellschaftspolitische Verantwortung, indem sie die Potenziale ihres Immobilienportfolios dafür nutzt“, ergänzte er.
Familiengerecht und barrierefrei
Bis 2022 sollen im Quartier acht Neubauten mit mehr als hundert familiengerechten und barrierefreien Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sowie zwei Tiefgaragen entstehen.
Die Wohnsiedlung — 1953 für die französischen Streitkräfte errichtet — besteht bereits aus acht in den 90er Jahren sanierten Mehrfamilienhäusern. Heute sind die Wohnungen an Mitglieder und Angehörige der deutsch-französischen Brigade vermietet. Im Rahmen ihrer Wohnraumoffensive hat die BImA den Bundesbau Baden-Württemberg beauftragt, die Siedlung nun nachzuverdichten.