„Ich freue mich sehr darüber, mit meinem Team und allen Beteiligten heute – 2 Jahre nach dem gemeinsamen Spatenstich – das Richtfest feiern zu können. Die Gebäude fügen sich städtebaulich harmonisch in die Struktur des Stadtteils ein und werden eine hohe Wohnqualität bieten“, erklärt Kerstin Frisch, Leiterin Staatliches Hochbauamt Freiburg. Ihr Team steuert seit 2020 das Bauprojekt auf der bundeseigenen Liegenschaft im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
Im Vergabeverfahren, bei dem das Stadtplanungsamt Freiburg eng eingebunden war, setzte sich das Freiburger Büro K9 Architekten mit seinem Konzept durch.
Stühlinger-typische Blockrandbebauung
Realisiert wird eine für die Gegend typische Blockrandbebauung mit zwei 5- bis 6-geschossigen Baukörpern. Das abgewinkelte Gebäude an der Colmarer Straße erhält Laubengänge. Es entsteht ein gemeinschaftlich genutzter Innenhof, der den alten Baumbestand schützt.
Von den insgesamt 115 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen sind 24 Wohnungen barrierefrei. Es gibt eine Tiefgarage mit 73 PKW- und 243 Fahrrad-Stellplätzen sowie weitere geschützte Stellplätze für Fahrräder und Lastenräder im Innenhof.
Ruhiges Wohnen in Bahnhofsnähe
Eine besondere Herausforderung ist die Nähe zu den Bahngleisen. Das Projektteam setzt daher spezielle Schutzmaßnahmen um: Eine elastische Bodenplatte schützt vor Erschütterungen, die den Gleisen zugewandten Gebäudeteile werden schallgeschützt.
Klimafreundliche Neubauten
Die Gebäude erfüllen die Anforderungen an Energieeffizienz und sind mit einer Holzpelletsheizung ausgerüstet. Zudem erhalten sie extensiv begrünte Flachdächer mit Photovoltaikanlage.