Optimale Grundlage für eine zukunftsfähige Ausbildung, innovative Forschung und nachhaltige Entwicklung des Fachbereichs der Mechatronik am KIT.
Am 28. September 2026 wurde der Neubau des Lern- und Ausbildungszentrums Mechatronik (LAZ) an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) übergeben.
Das Gebäude bietet die optimale Grundlage für eine zukunftsfähige Ausbildung, innovative Forschung und nachhaltige Entwicklung des Fachbereichs der Mechatronik am KIT.
Der Neubau bietet auf rund 2.900 Quadratmetern Nutzfläche Platz für Grundlagenforschung, interdisziplinäre Kooperationen und Technologietransfer.
Das Stuttgarter Architekturbüro Birk Heilmeyer und Frenzel hat zwei Gebäudeteile entworfen: Einen flachen, einem bestehenden Hörsaalgebäude vorgelagerten Werkstattbau und an Stelle des ehemaligen Nusselt-Hörsaals ein 5-geschossiges Hauptgebäude, das mit Projekt- und Arbeitsräumen und Prototypenwerkstätten sowie einem Hörsaal für 274 Personen ausgestattet ist. Darüber hinaus gibt es weitere studentische Lern-, Besprechungs-, und Arbeitsräume.
Der Neubau ist ein attraktives Angebot für die Studierenden. Das Gebäude bietet umfangreiche Möglichkeiten für neue Lehrkonzepte wie Vorlesungen mit integrierten Übungsphasen und semesterbegleitenden Entwicklungsprojekten. Im Erdgeschoss zur Kaiserstraße bietet sich, wie in einem „Schaufenster“, für Passanten die Möglichkeit von Einblicken in das studentische Lernen und Arbeiten. In den Obergeschossen finden sich Lern- und Arbeitsräume für Projektarbeiten und Lehrveranstaltungen in unterschiedlichen Qualitäten und Raumzuschnitten.
In dem kompakten Bau sind insbesondere flexible Lehr- und Veranstaltungsbereiche untergebracht. Der Bereich der Werkstatt ist unmittelbar angegliedert und erweitert den theoretischen Lehrbereich. Dies führt zu einer funktionalen Optimierung bei maximaler Flächeneffizienz.
Im Gebäude wird auf hohe Energieeffizienz und auf Nachhaltigkeit gesetzt. Auf dem Dach sind 305 Quadratmeter Photovoltaik mit einer Leistung von rund 35 kWp installiert. Verbunden mit der thermischen Gebäudehülle in Passivhausqualität, der heizungstechnische Anbindung an die Fernwärme und der mechanischen Be- und Entlüftung mit effizienter Wärmerückgewinnung wird der Energiestandard „Silber“ gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) erreicht.
Das Land hat rund 24,6 Millionen Euro in den Neubau investiert. Das Vermögen und Bau Amt Karlsruhe ist für das Projekt verantwortlich.