"Die enge und auf Kooperation gegründete Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Bauverwaltung und Unternehmen der freien Wirtschaft erweist sich bisher als erfolgreich und effizient. Dass wir bei diesem Großprojekt pünktlich mit den Bauarbeiten starten können, verdanken wir allen beteiligten Partnern, die ich an dieser Stelle gerne nennen möchten: Burckhardt Architektur, Buro Happold und ROM für die Technische Gebäudeausrüstung, Markgraf für den Rohbau und die Gebäudehülle und Apleona für den Ausbau. Der Projekterfolg steht im Mittelpunkt und unser IPA-Coach Yukon Projects hält uns mit seinen innovativen Projektmanagementansätzen auf Kurs", so Stephan Hansmann, einer der Initiatoren des Pilotprojekts beim Bundesbau Baden-Württemberg.
Forschungsarbeit zum Schutz von Mensch und Umwelt
Die BAM benötigt dringend einen Neubau, da zahlreiche aktuell genutzte Gebäude noch aus der Gründerzeit stammen und zum Teil nicht mehr den hohen Anforderungen an zeitgemäße Forschungsarbeit genügen. In der wissenschaftlich-technischen Bundesoberbehörde kümmern sich mehr als 1.500 Beschäftigte im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz um die Sicherheit in Technik und Chemie. Sie erarbeiten neue Sicherheitsstandards, die in nationale wie internationale Gesetze und Regelungen einfließen, und beraten die Bundesregierung unter anderem zur sicheren Energiewende und anderen wichtigen Zukunftsfragen. Hierbei steht jeweils der Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern im Fokus.
Nachhaltiger Neubau
Der neue Forschungscampus soll die Innovation und Kreativität fördern und die Qualität und Effizienz ihrer Forschungsleistungen steigern. Nachhaltigkeitsaspekte spielen während des Baus und dem späteren Betrieb eine wichtige Rolle: Bepflanzte Innenhöfe und begrünte Dächer des Neubaus tragen zu einem guten Stadtklima bei, Photovoltaikanlagen erzeugen erneuerbare Energie aus Sonnenlicht. Für den Laborbau und die Außenanlagen wird die Silberzertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) angestrebt.
Geplante Übergabe
Die Arbeiten im Tiefbau mit dem Aushub der Baugrube werden voraussichtlich bis Anfang September andauern. Anschließend erfolgt die Betonage des Untergeschosses. Im März wird die Spundwand eingebracht, im April und Mai erfolgt die Erstellung der Sohle als unterer Abschluss der Baugrube. Die Übergabe des Gebäudes an die BAM ist für 2029 geplant.
Nähere Infos zum IPA-Projekt auf der Projektwebsite: www.gbd149.berlin