Das Immobilienmanagement verantwortet eines der vielfältigsten Portfolios des Landes – von Schlossparks und denkmalgeschützten Bauten über moderne Universitätscampus bis hin zu Mooren und naturnahen Wäldern.
Gebäude und Flächen des Landes sollen optimal genutzt und weiterentwickelt werden. Dafür analysiert das Referat 23 kontinuierlich die Bedarfe der staatlichen Institutionen, prüft Bestandsimmobilien, stößt Umnutzungen an und akquiriert oder mietet Flächen, wenn es notwendig ist.
Politische und gesellschaftliche Anforderungen verändern die Verwaltungsstrukturen fortlaufend. Das Immobilienmanagement entwickelt dafür Unterbringungskonzepte, organisiert Umsiedlungen oder begleitet Neuordnungen im Zuge von Verwaltungsreformen. Ziel ist es, Beschäftigten des Landes zeitgemäße Arbeitsumgebungen bereitzustellen.
Gezielt angekaufte Grundstücke leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. Dazu gehören Moorflächen zur Förderung der Biodiversität ebenso wie naturnahe Wälder. Diese Flächen werden langfristig gesichert und in enger Abstimmung mit den Naturschutzbehörden weiterentwickelt.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb von Flächen für den Artenschutz. Damit werden wertvolle Lebensräume gesichert und die Bedingungen für seltene Tier- und Pflanzenarten verbessert.
Beispiel: Im Rhein-Neckar-Kreis konnten Flächen für die stark gefährdete Zippammer erworben werden. Das Gebiet ist einer der letzten Rückzugsorte dieser Vogelart in Baden-Württemberg. Künftige Pflegemaßnahmen schaffen dort noch bessere Standortbedingungen.
Zum Aufgabenbereich gehört zudem die Betreuung von Erbfällen, bei denen das Land erbberechtigt ist – insbesondere im Rahmen des Fiskalerbrechts, wenn keine anderen Erben vorhanden sind.
rund 250 Baudenkmäler